Über mich | Conny Scherer – Trauerbegleiterin & Referentin in Trier

Trauer & Veränderungsbegleitung in Trier

Ich begleite dich dort, wo das Leben wehtut. 

Ich bin Conny Scherer - ich kenne das von innen.

Ich bin nicht Trauerbegleiterin geworden, weil ich ein Konzept gut finde.

Ich bin es geworden, weil ich selbst mittendrin war. 

 

Ich weiß, wie es ist, jemanden zu lieben und loszulassen

Ich weiß, wie es ist, weiterzufunktionieren, während innen alles still steht.

Ich weiß, wie es ist, Angst zu haben, dass jemand vergessen wird. 

 

Ich weiß nicht immer, was hilft. Aber ich bleibe. Das ist der Unterschied. 

*Everything happens for a reason.*

– Hajo

Du trägst mehr, als du zugibst. 

Nicht alles davon hat einen Namen. Aber es ist trotzdem da. 

Du fragst dich, ob das was du fühlst überhaupt Trauer ist. Oder ob du dir das nur einbildest. 

 

Du hast schon vieles alleine versucht. Es hat nicht gereicht. 

Du vermisst jemanden so sehr, dass du manchmal lieber nicht hinschaust. 

Du ahnst, dass sich etwas verändern müsste. Aber du weißt nicht, wo du 

anfangen sollst. 

 

Irgendwo weißt du: das kannst du nicht einfach wegatmen. Aber was dann? 

Du trägst den Schmerz noch. Aber er erdrückt dich nicht mehr. 

Du weißt, dass du nicht falsch bist mit dem, was du fühlst. 

Das darf alles sein. 

Du vermisst jemanden. Und du kannst das aushalten . 

Du bist nicht mehr so erschöpft davon, stark sein zu müssen. 

Du spürst wieder, dass du da bist. Nicht trotz allem. Mitten drin. 

Was sich verändern darf. Langsam in deinem Tempo.

Ich bin nicht Begleiterin geworden, weil ich einen Plan hatte. 

Was mich hierher gebracht hat 

Vorher war mein Weg geprägt von Sprache und Menschen. 16 Jahre im Verkauf — 

ich habe zugehört, beraten, begleitet. Ich war da für Menschen, für Gespräche, für Orientierung.

Ohne es damals schon so zu benennen.

 

Doch erst durch meine persönliche Erfahrung wurde daraus eine klare Richtung.

 

Es gab eine Zeit, in der sich alles gleichzeitig verändert hat. Burnout. Corona. Eine Kündigung. 

Und mittendrin die Diagnose meines Mannes Hajo. Ich habe funktioniert, weil es keine 

andere Option zu geben schien.

 

Ich habe ihn zu Hause gepflegt und gemeinsam waren wir dann auf der Palliativstation und

 im Hospiz in Trier— nicht als Mitarbeiterin, sondern als Angehörige. Ich habe erlebt, 

was es bedeutet, dabei zu sein, wenn jemand stirbt. Ich habe gesehen, wie Menschen bleiben — und wie schwer das ist.

 

Ich weiß, wie es ist, jemanden zu lieben und ihn gehen zu lassen. Ich weiß, wie es ist, danach aufzustehen, während innen alles still steht.

 

Nach einer Auszeit 2022 habe ich angefangen, das zusammenzuführen, was ich erlebt und 

gelernt hatte. Ich habe nach der Diagnose meine Weiterbildung beendet — nicht weil der 

Moment gut war. Sondern weil er trotzdem unserer war.

 

Ich habe meine Ausbildung zur Trauerbegleiterin abgeschlossen und begleite seit 2023

hauptberuflich Menschen in Krisen und Veränderungsprozessen in Trier.

 

2025 habe ich im Hospiz einen Letzte-Hilfe-Kurs absolviert. Nicht weil ich etwas beweisen wollte. Sondern weil mich das Thema nicht losgelassen hat.

 

Ich bin mittlerweile im Trierer Trauernetzwerk aktiv und engagiere mich im Austausch mit anderen Fachleuten aus Hospiz, Palliativ und Begleitung. Als Referentin möchte ich in Zukunft mehr über Trauer , Tod und Erinnerungen — analog und digital — sprechen.

Über Abschied und das, was dazwischen liegt.

Warum das für dich wichtig ist

Du kommst nicht zu mir, weil du schwach bist. Du kommst, weil du merkst, dass

 alleine nicht mehr reicht. Ich werde dir nicht sagen, wie du trauern sollst. Aber 

ich werde da sein. Ich werde aushalten, was schwer ist.

 

Trauer gehört mitten ins Leben. Nicht an den Rand.

 

Du musst noch nicht wissen, was du brauchst. Das finden wir gemeinsam heraus.

Ein Dokument aus einer anderen Zeit — als ich noch nicht wusste, was alles auf mich zukommt: → 

→ Folge anhören: „Downshifting – so hat Conny es geschafft"

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