Aktuelles
Eine Frage an Trier und die Region:
Welche Räume brauchen wir für Trauer & Veränderung?
In den vergangenen Sommerwochen war ich viel unterwegs in Trier und der Region – auf Festen, Veranstaltungen und mitten im Leben. Ich habe unzählige Begegnungen, Gespräche und Impulse gesammelt.
Jetzt spüre ich, wie die Tage kürzer werden.
Wir ziehen uns wieder mehr nach drinnen zurück, und in mir wächst eine ganz konkrete Frage:
Welche Orte und Angebote brauchen wir hier eigentlich für die kältere Jahreszeit?
Welche geschützten Räume fehlen uns im Herbst und Winter, wenn Trauer, Abschiede oder Lebensumbrüche einen Platz brauchen – ohne Kitsch, aber mit ehrlichem Miteinander?
Um das noch genauer zu verstehen, habe ich eine kurze, anonyme Umfrage erstellt (Dauer: ca. 2 Minuten). Deine Rückmeldung hilft mir direkt dabei, neue Formate und Begegnungsräume für Trier und die Region zu entwickeln.

Offener Stammtisch für Trauer und Veränderung
Einmal im Monat treffen wir uns im Astarix Trier.
Jeder Abend steht unter einem eigenen Thema.
Zuhören. Erzählen. Einfach da sein.
Die aktuellen Termine findest du hier:
Über das Leben reden heißt, über den Tod zu sprechen.
"Rückblick: Kaffee, Tee & Tod –
Weinabend im Goldmund.
Es gab zwar keinen Kaffee, dafür guten Wein, leckere Tapas und vor allem ehrliche Gespräche.
Bei der persönlichen Weinprobe mit Inga kamen wir schnell ins Gespräch – über Fragen, die viele Menschen bewegen und doch so selten ausgesprochen werden: Wie lange darf ich eigentlich trauern? Warum wenden sich Menschen nach dem Tod eines geliebten Menschen plötzlich ab oder wechseln sogar die Straßenseite? Und darf Trauer schon da sein, obwohl der geliebte Mensch noch lebt?
Ja, sie darf. Denn manchmal beginnt Abschied lange vor dem letzten Atemzug.
Wir haben über Ängste gesprochen. Über Zukunftsängste. Über die vielen Gefühle, die Trauer mit sich bringt. Und auch darüber, dass Trauer oft betäubt wird – mit Alkohol, Medikamenten oder indem wir versuchen, einfach weiterzumachen. Doch Trauer möchte nicht betäubt werden. Sie möchte gesehen, gefühlt und getragen werden.
Jeder Mensch trauert anders. Und jede Trauer hat ihre eigene Geschichte.
Danke an alle, die den Mut hatten, ihre Gedanken und Gefühle mit uns zu teilen. Genau dafür gibt es Kaffee, Tee & Tod: für Begegnungen, die zeigen, dass wir mit unserer Trauer nicht allein sind.
Ein besonderer Dank gilt Inga und David vom Goldmund. Danke, dass wir mit Kaffee, Tee & Tod bei euch zu Gast sein durften. Ihr habt uns einen Raum geschenkt, in dem alles da sein durfte: Tränen, Lachen, Nachdenklichkeit, Stille und der offene Austausch über Trauer, Tod und Sterben.
Veranstalterinnen:
Ingrid Stork, Jennifer Otte, Jennifer Schneider und Conny Scherer.
Erinnerungswerkstatt
Erinnerungswerkstatt
Zurzeit findet die Erinnerungswerkstatt nicht als offene Gruppe statt.
Erinnerungsarbeit begleite ich weiterhin im Einzelsetting – kreativ, persönlich und in deinem Tempo.
Gemeinsam gestalten wir einen Weg, Erinnerungen sichtbar und lebendig zu halten.
- Do 10.09.2026 – Thema Mut
- Do 08.10.2026 – Thema Vertrauen
- Do 12.11.2026 – Thema Loslassen
- Do 10.12.2026 – Thema Dankbarkeit.
Der nächste Termin:
27. November 2026
Buchvorstellung: „Meine, deine, unsere Trauer“
Ingrid Stork und Jennifer Otte stellen ihr Buch
„Meine, deine, unsere Trauer – Begleitbuch für trauernde Familien“ vor und laden zum Gespräch ein.
Ort und Uhrzeit werden noch bekannt gegeben.
Du möchtest dabei sein?













