Erinnerungsarbeit Trier | Conny Scherer – analog, digital, persönlich

Erinnern  & Gestalten

Wie Erinnerungsarbeit aussehen kann

Was bleibt, wenn jemand geht?

 

Manchmal ist es ein Kleidungsstück, das du nicht weggeben kannst. Eine

Sprachnachricht, die du nicht löschen willst. Ein Foto, das du immer wieder 

öffnest. Oder ein Gegenstand, der still in einer Schachtel liegt und trotzdem 

alles bedeutet.

 

Erinnerungsarbeit fragt nicht, ob du loslassen sollst. Sie fragt: 

Was willst du behalten? Und wie?

Erinnerung gestalten - analog & digital

 

 

Erinnerungen hinterlassen Spuren in vielen Formen. Manche liegen in einer Kiste auf dem Dachboden. Andere stecken als Sprachnachricht auf dem Handy oder in einem gemeinsamen Fotoordner. Beide Orte sind real. Beide verdienen Aufmerksamkeit.

 

In der Erinnerungsarbeit schauen wir gemeinsam, was da ist. Ob Kleidung, Gegenstände oder ein digitales Archiv. Wir fragen, was du damit trägst – und was

 daraus entstehen soll. Ein Erinnerungsbuch. Eine Klangcollage. Ein digitaler Gedenkraum mit QR-Code. Oder einfach: Klarheit darüber, was bleibt.

 

Ich arbeite nicht mit Simulationen. Es geht nicht darum, jemanden zu ersetzen. Sondern darum, das zu bewahren, was wirklich da war.

Ein Beispiel aus meinem eigenen Leben

 

Zum 50. Geburtstag meines Mannes Hajo habe ich selbst neue Wege gefunden, Erinnerung zu gestalten. Digital. Persönlich. Gemeinsam. Nicht als Ersatz – 

sondern als Verbindung.

Einblicke  & Medien

Einblicke & Medien

Die Berliner Zeitung hat mich im November 2025 porträtiert. Es ging um KI, Trauer und digitale Erinnerung – und darum, wie ich selbst diese Wege gegangen bin. Mit Sprachnachrichten, einem Audiotagebuch, einem KI-Projekt, das ich mit Briefen und Erinnerungen gespeist habe. Nicht als Experiment. Sondern weil die Sehnsucht da war.

 

Im selben Jahr war ich im RBB zu sehen.

 

→ Artikel lesen: „Wenn Tote auferstehen" [PDF]

 

 

 

 

 

 

 


→ RBB-Reportage ansehen [Video, 11/2025]

Wie Erinnerungsarbeit aussehen kann

Du kannst etwas mitbringen. Einen Gegenstand. Ein Kleidungsstück. Fotos. Oder 

digitale Materialien – gespeicherte Nachrichten, Audiodateien, ein geteilter Ordner. 

Wir schauen gemeinsam hin, ohne Druck, ohne vorgegebenes Ergebnis.

 

Mögliche Formen:
– Erinnerungsobjekte gestalten (aus Kleidung, Gegenständen)
– Digitale Erinnerungsräume oder -bücher
– Audio- und Textsammlungen
– Persönliche Erinnerungsprojekte zum Jahrestag oder Geburtstag

 

Die Erinnerungswerkstatt pausiert aktuell. Die Erinnerungsarbeit im 1:1 Setting biete ich

 weiterhin an – in Trier und online.

Datenschutz & Vertrauen


Der Umgang mit persönlichen Erinnerungen – ob analog oder digital – erfordert Vertrauen. Alle Materialien behandle ich streng vertraulich. Ich arbeite mit verschlüsselten Verbindungen. Inhalte werden ohne deine ausdrückliche Zustimmung nicht weitergegeben. Wenn wir KI-Tools einsetzen, besprechen wir vorab, welche Daten wo verarbeitet werden. Du behältst jederzeit die volle Kontrolle. Ich setze dabei auf Gemini, Claude und ChatGPT und informiere über mögliche Datentransfers außerhalb der EU.

Häufige Fragen

 

Was ist Erinnerungsarbeit?


Erinnerungsarbeit ist ein bewusster Prozess, in dem Menschen ihre Verbindungen zu

Verstorbenen oder Verlorenen gestalten. Das können Gegenstände sein, Fotos, Texte

 – oder digitale Spuren: Sprachnachrichten, gespeicherte Chatverläufe, gemeinsame 

Playlists. Erinnerungsarbeit fragt nicht, ob du loslassen sollst. Sie fragt, was du behalten willst – und in welcher Form.

 

Was ist digitale Erinnerungsarbeit?


Viele Menschen trauern heute mit einem vollen Handy in der Tasche. Fotos, Videos, Sprachnachrichten, ein gemeinsamer Fotoordner. Diese digitalen Spuren werden in der klassischen Trauerbegleitung selten angesprochen. In der digitalen Erinnerungsarbeit 

werden sie sichtbar gemacht – als Ausgangsmaterial für ein Erinnerungsbuch,

 einen digitalen Gedenkraum oder ein persönliches Projekt. 

Analog und digital gemeinsam, nicht gegeneinander.

 

Ist Erinnerungsarbeit auch online möglich?


Ja. Ich begleite Menschen in Trier und deutschlandweit online. Gerade bei digitalen Projekten lässt sich vieles gut im Videogespräch entwickeln. Der Ort spielt keine Rolle. Die Verbindung schon.

Wenn du etwas hast, das du nicht weggeben kannst – aber auch nicht einfach so

 lassen kannst – dann schauen wir gemeinsam hin.

 

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